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Was sagen die Erfassungsbögen 2025?
Für das Jahr 2025 stellen wir Ihnen hier wieder die Übersichten zur Verfügung, die einen kleinen Auszug aus dem Gesamtbild zeigen.
18.05.2026

Seit Beginn des Kiez Kita Programmes senden wir Ihnen den umfangreichen Erfassungsbogen zu und werten Ihre Antworten aus.
Ihre Angaben dienen uns dazu, einen Überblick zu erhalten,
- was die Einrichtungen machen und wo sie stehen
- was Sie als Fachkräfte brauchen
- welche Themen Sie beschäftigen
- wie die Veränderung sich abbildet und
- welche Themen wir zu den gemeinsamen Treffen anbieten.
Für das Jahr 2025 stellen wir Ihnen hier gern die Übersichten zur Verfügung, die einen kleinen Auszug aus dem Gesamtbild zeigen. Wenn Sie tiefer einsteigen wollen und gern einen größeren Überblick über die Auswertung haben möchten, kommen Sie gern auf uns zu.
Das erste Diagramm bezieht sich auf die Schwerpunkte und Ziele, die Sie gewählt haben und mit denen Sie sich im Jahr 2025 beschäftigen. Sie richten sich nach den Förderschwerpunkten.

Die Antworten zur Frage: Welche konkreten Maßnahmen bezüglich der Partizipation der Eltern sollen im Rahmen des Landesprogramms „Kiez-Kita“ entwickelt werden? zeigen, dass Fachkräfte ein breites Spektrum an Maßnahmen zur Elternpartizipation sehen, von regelmäßigen Austauschformaten über Beteiligung an Festen und Projekten bis hin zu individueller Beratung und Einbeziehung elterlicher Kompetenzen. Besonders häufig genannt wurden: Elterncafés, thematische Elternabende, Mitgestaltung von Festen, aktive Einbindung bei Projekten und Nutzung der Kompetenzen der Eltern.
Mehrere Antworten betonen die Bedeutung von niedrigschwelligen, inklusiven Angeboten und bedarfsorientierten Rückmeldungen, um alle Eltern aktiv einzubeziehen. Dokumentation, Konzeption und Netzwerkarbeit werden als unterstützende Elemente gesehen, um die Partizipation strukturiert und nachhaltig zu verankern.

Die Auswertung auf die Frage: Welche Maßnahmen zur Partizipation der Kinder sollen im Rahmen des Landesprogramms „Kiez-Kita“ in Ihrer Einrichtung entwickelt werden? verdeutlicht, dass die Kiez-Kitas Partizipation primär durch den Aufbau formaler demokratischer Gremien wie Kinderparlamente und durch die Mitbestimmung in elementaren Alltagssituationen (Essen, Schlafen) fördern. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf dem Ausbau einer Feedback-Kultur, die Kinder durch Beschwerdeverfahren und Sprechstunden in ihrer Selbstwirksamkeit stärkt. Besonders deutlich wird, dass neben der direkten Arbeit mit den Kindern auch die Qualifizierung der Fachkräfte und die Information der Eltern als notwendige Voraussetzungen angesehen werden, um Partizipation nachhaltig in der Kita-Konzeption zu verankern.

Die Auswertung auf die Frage: Welche Maßnahmen / Möglichkeiten bezüglich der Stärkung der Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungskompetenz sollen im Rahmen des Landesprogramms „Kiez-Kita“ in Ihrer Einrichtung entwickelt werden? verdeutlicht, dass die Einrichtungen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, um Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu unterstützen. Im Fokus stehen dabei nicht nur klassische Bildungsangebote und Beratungsleistungen, sondern vermehrt niedrigschwellige Begegnungsformate, die einen vertrauensvollen Beziehungsaufbau ermöglichen.
Besonders hervorzuheben ist die steigende Bedeutung von mobilen Materialangeboten (Themenbeutel) und die gezielte Adressierung von Sprachbarrieren, um auch schwer erreichbare Familien in den Kita-Alltag und den Bildungsprozess zu integrieren. Die enge Vernetzung mit externen Fachstellen wird als essenzielle Säule betrachtet, um über den Kita-Rahmen hinausgehende Unterstützung (z. B. bei Anträgen oder Therapien) zu gewährleisten.

